Alles über Spargel

Alles über Spargel

Spargel ist ein leckeres Gemüse, das schon den Pharaonen im alten Ägypten als Delikatesse bekannt war. Damals allerdings bekamen die Könige keine dicken weißen Spargelstangen serviert, sondern dünnen und grünen Wildspargel.

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Erst die Römer begannen viel später mit dem richtigen Anbau des Spargels. Unter anderem hat sich der römische Staatsmann Cato um den Spargel verdient gemacht, indem er dem Spargelanbau in einem Buch über die Gutswirtschaft  ein eigenes Kapitel widmete. Allerdings wurden die züchterischen Grundlagen für das Gemüse, das wir heute in den verschiedenen Sorten kultivieren und genießen, erst in den letzen zwei Jahrhunderten gelegt.

Weißer Spargel

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Der bekannte weiße Spargel wächst unter der Erde und wird gestochen, kurz bevor er die Erdhügel durchstößt. Durch den Aufwuchs ohne Licht fehlt ihm der grüne Blattfarbstoff Chlorophyll und die Stangen sind weiß. Weißer Spargel hat einen feinen Geschmack. Erst seit dem 18. Jahrhundert ist er Anbau des Spargels in Erdhügeln bekannt, der ihm seine weiße Farbe verleiht. Man spricht auch von Bleichspargel.

Die Spargelernte ist sehr arbeitsintensiv. Direkt nach Sonnenaufgang beginnt beim weißen Spargel das Spargelstechen. Die Saison startet bei den nicht beheizten Feldern, je nach Witterungsverhältnissen, im April.

Grüner Spargel

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Der Grünspargel ist eine separate Sorte, die jedoch oberirdisch wächst. Die Spargelstangen werden nicht unter der Erde gestochen sondern direkt über dem Boden abgeschnitten, wenn sie eine Länge von ca. 20-25 cm aufweisen. Der Geschmack von grünem Spargel ist würzig, aber nicht bitter.

Die Spargelsaison endet am 24.Juni. Nun dürfen sich die Pflanzen bis zur nächsten Saison ausruhen und neue Kräfte für die nächste Ernte sammeln.

 

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